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Video

Trailer zur Solokantate BWV 84 –
„Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“

Anna-Lena Elbert – Sopran
Micha Häußermann – Oboe
Jennifer Miller, Lea Schwamm, David Niemann – Violine
Guido Grossmann – Kontrabass
Johannes Slenczka – Cello
Cornelia Ewald – Basso Continuo

Aufführung 17.5.2021

Ausschnitte aus dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach in „Corona-Besetzung“

Adventsgruß vom 6.12.2020

Mitglieder des Jungen Bach Ensemble Berlin
Mitglieder der Kantorei Karlshorst
Leitung: Cornelia Ewald

Doppelkonzert für Violine und Oboe c-moll BWV 1060R

Oboe: Marianne Mittenzwey
Violine: Ye-Young Hwang
Junges Bach Ensemble Berlin

Audio-Aufnahme vom 25.10.2020

Als Video bebildert von Reinhard Pachaly

Kurzfilm über das Bachprojekt 2020 von Reinhard Pachaly

Bachkantate BWV 56 „Ich will den Kreuzstab gerne tragen“
Concert für Violine und Oboe C Minor, BWV 1060R
Bachkantate BWV 131 „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“

Bass: Pierre Chastel, Tenor: Shimon Yoshida
Junges Bach Ensemble Berlin
Studiochor Karlshorst und Kantorei Karlshorst
Leitung: Cornelia Ewald

Bach bewegt überall – Jauchzet, frohlocket! –

Musikvermittlung auch anders –
Flashmob im Ring-Center Berlin

Aufnahme vom 7.12.2019

Kantorei Karlshorst und
Junges Bach Ensemble Berlin
Leitung: Cornelia Ewald

BWV 82 „Kantate Ich habe genug“

Kirche „Zur frohen Botschaft“ Karlshorst
Aufnahme vom 24.3.2019

Bass: Sebastian Bluth
Junges Bach Ensemble Berlin
Studiochor Karlshorst und Kantorei Karlshorst
Leitung: Cornelia Ewald

BWV 1049 Brandenburgisches Konzert Nr. 4

Kirche „Zur frohen Botschaft“ Karlshorst
Aufnahme vom 24.3.2019

Solovioline: Ye-Young Hwang
Blockflöten: Laura Kießkalt, Tabea Seibert
Junges Bach Ensemble Berlin

BWV 47 „Kantate Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden“

Kirche „Zur frohen Botschaft“ Karlshorst
Aufnahme vom 24.3.2019

Sopran: Barbara Berg, Bass: Sebastian Bluth
Junges Bach Ensemble Berlin
Studiochor Karlshorst und Kantorei Karlshorst
Leitung: Cornelia Ewald

Lesen

Bachprojekt nimmt Fahrt auf

von Winfried Krause

Ein Karlshorster Frühjahrskonzert ausschließlich mit Musik von Johann Sebastian Bach, auf dem Programm „nur“ zwei Kantaten und ein Orchesterwerk, keinesfalls einer der populären Reißer Johannes- oder Matthäuspassion, h-moll-Messe oder Weihnachtsoratorium? Und dann noch verteilt auf zwei Tage, einmal Werkeinführung mit öffentlicher Probe und am Tag danach „Reinfassung“ als Aufführung. Da kann sich bei den Verantwortlichen im Vorfeld durchaus ein flaues Gefühl einstellen, ob solch ein Programm am Ende vor leeren Bänken stattfinden wird. Und dann das: An beiden Tagen ist die Karlshorster Kirche gut gefüllt, viele Zuhörer werden sowohl am Samstag als auch am Sonntag im Kirchenraum gesehen, so wie es idealerweise auch gedacht ist.

Bachs Musik weckt Interesse

Anscheinend trifft die Musik von Johann Sebastian Bach in Lichtenberg auf erhebliches Interesse – und was geboten wird, geht weit über ein „normales“ Konzert hinaus. In der Werkeinführung werden historische und biografische Hintergründe wie auch die theologischen Bezüge beleuchtet. 

Die musikalische Leiterin Cornelia Ewald demonstriert mit den Musikern an praktischen Beispielen die subtilen Tricks, mit denen Bach die barocken Texte in Musik umsetzt. Und sie reißt das Publikum aus der Rolle der passiven Zuhörer, indem sie die Besucher z. B. Passagen der Solistenpartien singen lässt. Da geht Musik direkt in den Körper, denn „mit dem Bauch“ lässt sich manches viel ungefilterter verspüren als mit den Ohren. 

Und dann ist da das frische „Junge Bach Ensemble Berlin“, bestehend aus Musikstudenten, Profis und herausragenden Musikern im „Zweitfach“, das die Musik nicht in professioneller Routine herunterspielt, sondern die Impulse von Cornelia Ewald unmittelbar aufnimmt und die barocke Musik richtig „fetzen“ lässt. 

Nicht zu vergessen die Sänger, die einmal mehr beweisen, dass Bachs Musik alles andere als emotionslos ist und die die ungeheure innere Dynamik eines Chorals so zum Klingen bringen, dass die Zuhörer gepackt werden. Dieser intensive Austausch ist auch für die Orchestermusiker ein besonderes Erlebnis, das über eine normale, bezahlte „Mucke“ weit hinausgeht und das Gemeinschaftsgefühl aller Beteiligten fördert.

Winfried Krause

Für das Gemeindemagazin der evangelischen
Paul-Gerhardt-Gemeinde Lichtenberg

Ausgabe 2/2019

Dieses integrierte Konzept der Zusammenarbeit im Bachprojekt ist langfristig angelegt und gewinnt nach dem ermutigenden Start im vergangenen Jahr weiter an Fahrt. Die Fördermittel durch den Bezirk Lichtenberg, den Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree und den Fraktionsverein „Die Linke“ haben uns sehr bei der Realisierung des Bachprojekts geholfen. Dafür herzlichen Dank!

Gegenwärtig arbeiten wir an Modellen zur Verstetigung der finanziellen Basis, z. B. durch die Gründung eines Fördervereins, der es weiteren Partnern und Interessierten ermöglicht, sich finanziell zu engagieren. Über die nächsten Schritte werden wir Sie hier auf dem Laufenden halten.

Die Zusammenarbeit mit den Musikern im Bachprojekt hat Auswirkungen auch auf die „normale“ Kirchenmusik in unserer Gemeinde. Das von Johannes Slenczka koordinierte Orchester mit Teilnehmern, die z.T. von weither extra nach Berlin anreisen, ist auch für andere Konzerte mit der Karlshorster Kantorei zu gewinnen, z.B. für das Mozart-Requiem am 3. November oder das Bachsche Weihnachtsoratorium am 2. Advent. Bereits vorher, am 15. September, freuen wir uns auf die Aufführung der zauberhaften Bachkantate BWV 70 „Wachet! Betet!“ im 18-Uhr-Gottesdienst in der Erlöserkirche.